Samedi 3 avril 2010 6 03 /04 /Avr /2010 20:00

 

Martine Aubry , l'Angela Merkel française, même le physique 

Auch in Frankreich eine „Merkel“

 

Martine Aubry ist Generalsekretärin der Sozialistischen Partei Frankreichs und außerhalb des eigenen Landes eher unbekannt. Dennoch ist ein Vergleich mit der laut dem US-Magazin „Forbes“ mächtigsten Frau der Welt nicht abwegig.

 
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Seit einem Jahr ist sie Generalsekretärin der Sozialistischen Partei Frankreichs: Martine Aubry. (Bild: dpa)
Angela Merkel, ddp

"Was soll ich machen?", scheint dieser Blick Angela Merkels zu sagen. Endlich die Führung in Europa übernehmen - meinen die Nachrichtenmagazine Newsweek und Time. Foto: ddp

PARIS - Auf den ersten Blick wirkt ein Vergleich von Angela Merkel und Martine Aubry abwegig. Die ist laut US-Magazin „Forbes“ die mächtigste Frau der Welt. Die andere ist seit einem Jahr Generalsekretärin der Sozialistischen Partei Frankreichs und außerhalb des eigenen Landes eher unbekannt. Doch Freunde und Gegner der 59-jährigen Vollblutpolitikerin, die nach erheblichen Startschwierigkeiten als Oppositionsführerin schnell Profil gewonnen hat, entdecken an ihr vermehrt Züge, die der der Bundeskanzlerin „frappant ähneln“.

In erster Linie sind es wohl Martine Aubrys Zurückhaltung und ihr ebenso sachliches wie uneitles Auftreten, das viele an Angela Merkel erinnert. Allerdings wurden ihr diese Eigenschaften bislang eher als Makel ausgelegt. Zwar machte sie sich bereits Ende der 90er Jahre als Arbeitsministerin von Premier Lionel Jospin mit der Einführung der 35-Stunden-Woche einen Namen. Aber trotz Kompetenz und Durchsetzungsvermögen galt die Bürgermeisterin von Lille als eine graue Maus.

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„Was macht Martine mit ihren alten Kleidern? Sie trägt sie!“, spottete jüngst die Humoristin Anne Roumanoff. Tatsächlich ist die Feststellung, dass Aubry wenig Wert auf Eleganz legt, eine freundliche Untertreibung. Doch mögen sich Frankreichs Modekritiker auch die Haare raufen ob ihrer formlosen Hosenanzüge von der Stange, so wird die Garderobe der eher stämmigen Mutter einer erwachsenen Tochter in einigen Frauenzeitschriften bereits als „Antistar-Look“ gepriesen. Oder auch als „Look à la Angela Merkel“.

Aubry gilt nach wie vor als seriös, streng - und etwas farblos. Ein Image also, das dem des lautstarken und selbstverliebten „Hyperpräsidenten“ Nicolas Sarkozy diametral entgegensteht. Und das sich vielleicht genau deswegen jetzt als Trumpfkarte entpuppt. Sarkozys Popularität ist im Keller. Aubry ist laut aktuellen Umfragen hingegen, gleich hinter ihrem in Washington als Direktor des Internationalen Währungsfonds amtierenden Parteigenossen Dominique Strauss-Kahn, Frankreichs zweitbeliebteste Politikerin.

Weil Aubrys Vater, der frühere EU-Kommissionspräsident Jacques Delors, auch ihr politischer Mentor war, wurde sie gerne als Delors Mädchen bezeichnet. „Das“, so gibt einer ihrer Vertrauten zu Protokoll, „war eine grobe Unterschätzung ihrer Eigenständigkeit und ihrer Zielstrebigkeit. Aber man hat ja auch Angela Merkel Kohls Mädchen genannt und lange unterschätzt!“

Aubry selber mag den Vergleich mit Merkel gar nicht: „Ich fürchte, dass da vor allem auf unsere Figur angespielt wird“, protestiert sie und betont, dass sie und die Kanzlerin nicht dieselben Ideen vertreten. Doch es gibt Beobachter, die Gemeinsamkeiten zwischen der Sozialistin und der Christdemokratin ausgemacht haben: Beide sind eher Pragmatikerinnen als Ideologen, beide suchen im Ton sowie in der Positionierung die politische Mitte und beide verkörpern laut Jacques Séguéla „eine besonnene, weibliche Macht“!

Für Frankreichs Werbeguru Séguéla, einem ehemaligen Wahlkampfstrategen des verstorbenen Präsidenten Francois Mitterrand, steht es fest: „Frankreich hat mit Martine Aubry seine linke Angela Merkel gefunden!“ Und auf einmal heißt es sogar, sie könnte 2012 als Präsidentschaftskandidatin die sicher geglaubte Wiederwahl des Amtsinhabers gefährden.

Von Peter Heusch, 09.03.10, .sueddeutsche.de

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Heureux qui comme Ulysse pouvait se soigner en France.
Notre système de santé était sans doute le meilleur au monde, à l' époque nous soignions nos patients .
Soigner a certes un coût, la santé n' est ce pas ce qu' on a de plus cher au monde, oui soigner coûte cher.

 L' on parle de centenaires par dizaines de milliers dans les années à venir, à quoi cela sert il d' être centenaire et impotent, si l'on nous ne donne pas les moyens de le soigner correctement.

 Notre nouveau système de santé a un nouvel objectif : SOIGNER LA SANTE COMPTABLE DE LA SECURITE SOCIALE ET DE NOS BANQUES.
Le chômage provoque un manque de cotisations sociales à la Caisse, et les malheureux retraités qui ont travaillé
 et les cotiseurs qui travaillent, trinquent par la solidarité active et passive.
 Des fois, j' ai l' impression qu' il faut travailler plus pour partir ( crever) plus vite, car vieillir coûte très cher.

La France doit être le seul pays au monde, où l' on a un système de santé pour tous, les travailleurs et les non travailleurs.
 Ne pas travailler, permet de percevoir la CMU ( Couverture Maladie Universelle ) super idée pour les gens précaires , MAIS comme trop de social, tue le social, les CMU commencent à se développer comme une infection, qui une fois généralisée ou métastasée devient très difficile à soigner.

Quand les grandes entreprises font ou faisaient des milliards d'Euros de bénéfices annuels, une ponction minime sur leur bénéfice au profit de la CNAM , n' aurait pas ruiné leurs actionnaires.

Les médecins ont des objectifs fixés ( Anxiolytiques , IJ, Statines, Antibiotiques ..)  par la CNAM ( sécurité sociale), dictés par la HAS ( Haute Autorité de Santé = filiale de la Sécu) qui arrange bien les affaires de la Secu.

Maintenant , nous soignons en priorité la santé comptable.


Dr Dorffer Patrick 21-10-2008
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