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Forêt de Haguenau
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Die globale Wirtschaftskrise spürt auch der Euro-Airport in Basel. 2008 brach dort das Frachtvolumen um sechs Prozent ein, nach vier Jahren Wachstum wurden erstmals auch weniger
Passagiere gezählt.
Die globale Wirtschaftskrise spürt auch der Euro-Airport in Basel. 2008 brach dort das Frachtvolumen um sechs Prozent ein, nach vier Jahren Wachstum wurden erstmals auch weniger Passagiere
gezählt. Mit 40 Prozent Marktanteil blieb Easy Jet wichtigste Fluggesellschaft. Sie allein brachte 1,68 Millionen Fluggäste. Für rund 500 neue Arbeitsplätze sorgte der Ausbau der Hangarzone, wo
Flugzeuge gewartet und umgebaut werden. 6400 Menschen arbeiten am Euro-Airport.
Das Luftfrachtvolumen schrumpfte um sechs Prozent auf gut 100 000 Tonnen, und erstmals wurde auch bei der Expressfracht ein Rückgang verzeichnet (minus ein Prozent). Mit 4,3 Millionen Menschen
lagen zudem die Passagierzahlen leicht unter denen des Vorjahres, obwohl die Fußballeuropameisterschaft 25 000 zusätzliche Fluggäste gebracht hatte. Seit November sind laut Flughafendirektor Jürg
Rämi zehn Prozent weniger Passagiere in Basel ein- oder ausgestiegen, weshalb für 2009 mit nur noch 4,1 Millionen Fluggästen gerechnet wird.
Der Passagierrückgang fiel zum Jahresende deutlich aus, weil die Airlines im Winter ihr Angebot reduziert haben und Billiganbieter Ryanair wochenlang gar nicht geflogen ist. Aktuell
bieten 50 Reiseveranstalter und 19 Fluggesellschaften 500 Abflüge pro Woche zu 90 Zielen ab Basel an. Am häufigsten werden Paris, London und Berlin angeflogen, wobei Paris wegen der Konkurrenz
durch den TGV verloren und Berlin zugelegt hat.
Den Fluglinien kommt der Euro-Airport in der Wirtschaftskrise entgegen, indem er auf eine Gebührenerhöhung verzichtet. Für laute Maschinen und Flüge zu sensiblen Uhrzeiten wird aber zugunsten von
Umwelt und Anwohnern eine Lärmpauschale eingeführt. Diese wird keine zusätzlichen Einnahmen bringen, weil dafür der Basistarif abgesenkt wird.